Walter Gebauer wurde geboren in Thalbürgel/Thüringen am 2. Oktober 1907. Zwischen 1922 und 1925 ist er in der Töpferlehre in Töpferei C. Gebauer (Onkel) in Bürgel/Thüringen. Zwischen 1925 und 1927 Studium an der Keramischen Fachschule Bunzlau. Zwischen 1927 und 1929 ist er tätig in der Steingutfabrik Wessel/Bonn. In 1929 ist er Modelleur in der Staatl. Majolikamanufaktur Karlsruhe. Zwischen 1930 und 1931 ist er tätig in den Münchener Werkstätten. 1931 Meisterprüfung in Bürgel/Thüringen.Zwischen 1932 und 1934 Tätigkeit in der Ofenfabrik Gebrüder Brunner Lenzburg (Schweiz). Seit 1934 freischaffend mit eigener Werkstatt in Bürgel/Thüringen. 1965-1973 Lehrauftrag an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein Halle/Saale. Gebauer ist gestorben in Bürgel/Thüringen in 1989. Abbildungen : Walter Gebauer, Portrait (Brunnen Bauhaus Keramik); Walter Gebauer, um 1987 (aus: Kristallglasuren); Vase (Lauritz.com); vase mit Ohr (Museum Erfurt.de).; Zweimahl Prägung Walter Gebauer; Buch, einer der Fachliteratur von Walter Gebauer.
Gefässkeramik, Steinzeug, gedreht, in den 1950er und 1960er Jahren Mattglasuren, seit den 1970er jahren vielfältige Kristallglasuren, daneben Geschirr. Gebauer ist auch Autor von Fachliteratur.
Katalog, Kristall Glasuren , Keramikmuseum Westerwald, H”hr-GBrezhausen, 1987. Weinbold, Rudolf, Walter Gebauer, Reiner Behrends, Keramik in der DDR / Tradition und Moderne , 1988. Thormann, Olaf, Gefäss / Skulptur, Deutsche und internationale Keramik seit 1946 , 2008.




